Die Dermatologie basiert seit jeher auf zwei zentralen Informationsquellen: der klinischen Beurteilung und der Histopathologie. Beide bilden die Grundlage der dermatopathologischen Diagnostik und erfordern ein hohes Maß an Erfahrung und Expertise.
Viele Hauterkrankungen weisen jedoch überlappende klinische und histopathologische Merkmale auf. In diesen Fällen liefert die molekulare Analyse anhand der Messung des Genexpressionslevels indikationsspezifischer Biomarker eine zusätzliche objektive Informationsebene, die die bestehende Diagnostik sinnvoll ergänzt.