Molekulare Unterstützung bei der Differentialdiagnose von Psoriasis und Ekzemen. Die PsorX-LabDisk ergänzt klinische Beurteilung und Histopathologie durch die Analyse der Genexpression von Biomarkern und liefert objektive molekulare Informationen für die Charakterisierung entzündlicher Hauterkrankungen
Psoriasis und Ekzeme voneinander unterscheiden – mit objektiven molekularen Informationen
Jenseits der Morphologie. Unsicherheit in Klarheit und Erkenntnisse in Handlungen verwandeln.
Psoriasis und Ekzeme gehören zu den häufigsten entzündlichen Hauterkrankungen und können sich klinisch sowie histopathologisch sehr ähnlich präsentieren. Eine zuverlässige Differentialdiagnose ist jedoch entscheidend, da sie die Grundlage für geeignete Therapieentscheidungen bildet.
Neben der klinischen und histopathologischen Beurteilung gewinnen molekulare Diagnoseverfahren zunehmend an Bedeutung. Sie liefern objektive molekulare Informationen und ergänzen bestehende diagnostische Verfahren um eine zusätzliche biologische Informationsebene.
Molekulare Klarheit in die dermatopathologische Routine bringen
Die PsorX-LabDisk analysiert die Genexpression der Biomarker NOS2 und CCL27 aus Standard-FFPE-Gewebeproben mittels RT-qPCR. Das vollautomatisierte System liefert reproduzierbare molekulare Informationen innerhalb von etwa zwei Stunden und lässt sich nahtlos in bestehende Labor-Workflows integrieren.
Vorteile der PsorX-LabDisk für dermatopathologische Labore
✔ Differentialdiagnose von Psoriasis und Ekzemen auf Basis der Analyse der Genexpression der Biomarker NOS2 und CCL27
✔ Vollautomatisierte RT-qPCR aus Standard-FFPE-Proben
✔ Ergebnisse innerhalb von ca. zwei Stunden
✔ Objektive molekulare Informationen als Ergänzung zur Histopathologie
✔ Einfache Integration in bestehende Labor-Workflows
Klinische Evidenz für die molekulare Differentialdiagnose von Psoriasis und Ekzemen
Eine aktuelle Studie von Schmitt et al. (2026) beleuchtet diagnostische Herausforderungen und zeigt, dass fortgeschrittene molekulare Methoden die Histologie allein übertreffen können.
In einem Vergleich mit 14 Dermatopathologen zeigten histopathologische Beurteilungen nur eine geringe bis moderate Übereinstimmung, insbesondere in unklaren Fällen. Im Gegensatz dazu behielt der PsorX-LabDisk RT-qPCR-Assay eine hohe Sensitivität und Spezifität, selbst in schwierigen Fällen, und kann als hilfreiches molekulares Werkzeug zur Verbesserung der diagnostischen Sicherheit neben der routinemäßigen Histopathologie dienen.
Mehr als ein Test. Eine neue Ebene des Verständnisses in der Dermatologie.
Warum gewinnt molekulare Diagnostik in der Dermatologie immer mehr an Bedeutung?
Fehldiagnosen sind häufig: 10–50 % aller entzündlichen Hauterkrankungen werden initial falsch diagnostiziert. (Koimbra et al. 2015)
Überlegene diagnostische Leistung: Unterstützt die diagnostische Genauigkeit über die Histologie hinaus. PsorX übertrifft die standardmäßige histologische Beurteilung entzündlicher Dermatosen (Schmitt et al. 2026).
Mehrwert bei unklaren Fällen:PsorX bietet einen Mehrwert in 86 % der klinisch oder histologisch unklaren entzündlichen Dermatosen (Papeleu et al. 2025).
Unterstützt die Therapieauswahl: Die Signatur korreliert nachweislich mit der IL23-Inhibition (Fischer et al. 2023).
Gesundheitsökonomische und patientenrelevante Vorteile: Durch das Hinzuziehen des PsorX-Tests bei berufsdermatologischen Fragestellungen konnte gezeigt werden, dass die korrekte Diagnose die Lebensqualität der Patienten und reduziert die wirtschaftliche Belastung durch unnötige Gesundheitsausgaben (Bentz et al. 2026).